20 Fahrminuten entfernt beziehen wir unsere neue Unterkunft in Cenang, dem touristischen Hotspot auf Langkawi. Vom industriellen Flair Kuah’s ist hier zum Glück nichts mehr zu spüren. Cenang wirkt wie eine andere Welt: ein ruhiger Ferienort, der kurz vor den Weihnachtsfeiertagen fast schon verschlafen erscheint.
Trotz der entspannten Stimmung gibt es eine große Auswahl an Restaurants, Cafés und kleinen Läden. Eine kurzweilige Abwechslung bietet das Reismuseum, in dem anschaulich gezeigt wird, wie Reis wächst, wie er bewirtschaftet wird und welche Entwicklungsstufen er durchläuft.
















Ein kleines Highlight für uns war die Underwater World. Besonders die Fütterung der Pinguine hat uns beeindruckt und sehr gefallen. In Kuala Lumpur soll es ein noch größeres und moderneres Aquarium geben – darauf freuen wir uns schon.






Ein Nachmittagsausflug in den Tierpark wurde zu einem echten Streichelerlebnis mit exotischen Tieren. Anscheinend lieben es die einheimischen die Tiere „hautnah“ zu erleben. Wir sind wirklich erschrocken als ein 3 meter langes Krokodil – zum Glück gefolgt vom Tierpfleger – einfach so den Flur langlief und letztlich in seinem Gehege verschwand. Wirklich richtig verrückt!






Auch in Cenang gibt es einen Nachtmarkt. Dort bekommt man viele kleine, günstige Gerichte aus unterschiedlichsten Küchen. Sitzplätze gibt es leider keine, man isst meist im Stehen oder nimmt das Essen mit nach Hause. Die verschleierten Damen hinter den Ständen sind konzentriert bei der Arbeit und nicht unbedingt zum Scherzen aufgelegt. Trotzdem haben wir einige sehr leckere Kleinigkeiten entdeckt und mitgenommen.








Eine der Hauptattraktionen auf Langkawi ist das Oriental Village mit der Seilbahn und dem Skywalk. Für umgerechnet vier Euro sind wir mit einem Grab gut eine halbe Stunde dorthin gefahren. Unglaublich, wie wenig die Fahrer verdienen. Mit 50 Cent Trinkgeld habe ich seinen Verdienst auf dieser Strecke vermutlich verdoppelt.
Das Oriental Village selbst ist ein bunt und liebevoll angelegtes Areal, das rund um die Seilbahn angelegt ist. Es gibt Restaurants aus aller Welt (sogar ein Deutsches), kleine Läden, Souvenirstände und einige Attraktionen. Alles wirkt ein wenig touristisch, aber freundlich und nicht überladen.
Die Seilbahn führt über etwa 700 Meter hinauf und eröffnet einen schönen Blick über die Insel, den Dschungel und das Meer. Wirklich beeindruckend ist jedoch der Skywalk. Er schwankt leicht im Wind daher ist es etwas gruselig, aber gleichzeitig faszinierend. Man verliert fast die Grenze zwischen Horizont und Meer aus den Augen – alles verschwimmt zu einem einzigen Blau. Ein seltsames, beinahe schwereloses Gefühl.
Mira hat sich auf den Skywalk getraut. Ich bin stolz auf sie.
Zum Gelände gehört auch ein 3D-Museum, das uns positiv überrascht hat. Die optischen Illusionen, Gemälde und Perspektivspiele laden zum Staunen und Schmunzeln ein – besonders für die Kinder ein Highlight.
Alles in allem war das ein richtiger Freizeit-Tag für die ganze Familie.












































Es ist Sonntag, unser letzter Tag auf der Insel. Wir müssen nicht arbeiten und gönnen uns eine kleine Pause im Fünf-Sterne-Hotel. Das Schöne daran: Wir fallen hier überhaupt nicht auf. Ganz selbstverständlich legen wir uns auf die Liegen und holen uns die Handtücher am Pool ab. 😉
Damit es nicht zu langweilig wird, drehen Kilian und Alex noch eine Runde mit dem Jetski. Hier gibt es einige kleine Inseln in der Nähe, sodass man nicht nur übers Wasser fährt, sondern auch richtig etwas zu sehen und anzusteuern hat. Ein schöner Abschluss für unseren letzten Inseltag.









Ihr Lieben , das sieht alles Mega aus. Danke für eure Berichte und tollen Bilder. Es ist ,als ob wir selbst dabei sind 😍
Genießt die letzten Wochen noch.
Liebe Grüße Claudi