Am Nikolaustag geht’s auf nach Koh Lipe, unserer letzten Insel in Thailand, kurz vor der malaysischen Grenze. Mit dem Speedboot machen wir uns auf den Weg – 3,5 Stunden über die offene See, mit vier Zwischenstopps auf anderen Inseln. Diesmal ist die Fahrt deutlich angenehmer: weniger Lärm, mehr Platz. Wir hören Hörspiele und Hörbücher, um uns abzulenken und den Motorensound auszublenden.
Die Route ist ein kleines Abenteuer:
- An einer Insel fährt das Speedboot direkt auf den Strand.
- Auf Koh Mook gibt es einen Pier.
- Und einmal hält das Boot einfach mitten auf dem Meer, wo ein Longtailboot heranschaukelt, vier Passagiere übernimmt um Sie nach Koh Bulon zu bringt. Eine charmant-chaotische Lösung – Thailand-Style.
Koh Lipe selbst hat keinen festen Pier, aber dafür einen langen, schwimmenden Plastiksteg, über den wir an Land gelangen. Schon beim Aussteigen merken wir: Die Insel wirkt anders. Kleiner, entspannter, gemütlicher. Und das Wasser? Ein unglaubliches Türkis, das fast unwirklich scheint.








Da die Insel nur 700 Einwohner und 4000 Hotelbetten hat und gerade einmal 2 km lang und 1 km breit ist, brauchen wir kein Taxi. Wir ziehen einfach unsere Koffer hinter uns her – sieben Minuten bis zur Unterkunft.
Unser Zimmer hat einen großen Balkon mit Blick über den kleinen Ort. Zwischen den Bäumen blitzt sogar das Meer hervor. Zum Hotel gehört noch ein schickes Frühstückskaffee das wir noch lieben lernen werden. Aber nun erstmal schnell einchecken, Koffer abstellen, Badesachen an – und los geht’s zum Strand.











Schnorcheln direkt vom Strand – Koh Lipe macht’s möglich
Das Besondere an Koh Lipe:
Man kann direkt vom Strand aus losschnorcheln.
Die gesamte Insel ist von einem lebendigen Riff umgeben – ein einziger, natürlicher Schnorchelspielplatz direkt vor der Haustür.
Unser erster Schnorchelspot war sofort ein Highlight. Wir sahen Anemonenfische (Nemo!), Papageienfische, Schwärme bunter Rifffische und unzählige Arten, deren Namen wir nicht kennen, die aber in allen Farben über die Korallen schossen. Ein kleines Unterwasserparadies.
Bei Ebbe wird das Schnorcheln manchmal etwas anspruchsvoller. Die Korallen rücken dicht unter die Wasseroberfläche, und zwischen ihnen sitzen beeindruckend große Seeigel, die aussehen, als würden sie das Riff bewachen. Ein-, zweimal war mir mulmig, aber alles ist gut gegangen. Und das Schönste: Kilean schnorchelt inzwischen ganz alleine. Nach ein paar Tagen Übung ist er richtig sicher geworden und taucht mutig zwischen Felsen und Fischen hindurch.
Wenn wir nicht im Wasser waren, sind wir an den wunderschönen, teils menschenleeren Stränden entlanggeschlendert. Diese Strandspaziergänge wurden schnell zu einer unserer liebsten Beschäftigungen. Verzeiht mir also, wenn ich in diesem Beitrag ein paar Impressionen mehr teile – Koh Lipe ist einfach sehr fotogen.
































Eine kleine Bucht mit einem Café auf einer Klippe hat uns besonders berührt. Ein Kaffee mit Blick auf das endlose, türkisblaue Meer – einer dieser Momente, in denen sich Schwermut und Gelassenheit mischen und man einfach nur still sein Glück genießt.











Wir hatten außerdem ein Lieblingsrestaurant: geführt von einem Polen, der eine Thailänderin geheiratet hat. Jeden Abend steht er mit einem zufriedenen Lächeln vor seinem Laden und preist seinen frischen Fisch an – und jedes Mal wirkt er, als würde er genau dort stehen, wo er hingehört. Einfach glücklich. Man versteht sofort, warum manche Menschen auf Koh Lipe bleiben. Die Insel hat eine besondere Ruhe, eine sanfte Wärme, die einen festhält.
Da Koh Lipe so klein ist, konzentriert sich das touristische Leben auf zwei Hauptstraßen. Dort findet man wirklich alles: Restaurants in allen Farben und Geschmacksrichtungen, kleine Läden, Massagesalons, Friseure, Boutiquen, Mini-Märkte und jede Menge Streetfood. Ein quirliges, buntes Durcheinander, das man schnell ins Herz schließt.
Gerade weil die Insel so kompakt ist, wirkt sie besonders lebendig – alle Wege kreuzen sich hier. Abseits der Strände verteilen sich die Besucher auf diese zwei Straßen, und das schafft eine angenehme, freundliche Atmosphäre, bei der man immer wieder bekannte Gesichter sieht.









Weil die Insel so klein ist, bekommt man auch das Leben der Einheimischen hautnah mit. Verlässt man die touristischen Hauptstraßen, steht man sofort mitten in den Wohnvierteln. Dort spielt sich das Leben offen ab: Menschen duschen draußen, kochen und essen auf ihren Veranden, sitzen auf dem Boden zusammen oder ruhen in Hängematten, die quer über die Terrassen gespannt sind.
Durch die starke Bebauung sind viele Flächen mittlerweile versiegelt. Früher konnte Regenwasser besser versickern, heute sammelt es sich auf größer Flächen unter den Häusern der Einheimischen. Ein Problem, das man auf vielen tropischen Inseln sieht, wenn der Tourismus wächst.
Zum Glück sind wir in solchen Momenten schon etwas abgehärtet und fühlen uns sicher. In Chiang Mai sind wir schließlich auch 1 meter neben einem Haufen Müll stehen geblieben, haben gestaunt und lachend gesagt: „Oh, schau mal, da sind ja Ratten.“ – hier auf Koh Lipe gibt es dafür vor allem viele Katzen. 🙂

















Vier Tage vergingen wie im Flug.
Koh Lipe gehört definitiv zu den Orten, die man nicht vergisst und zu denen man irgendwann wieder zurückkehren will.
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